Ein Handelsbilanzdefizit von einer Milliarde Euro – pro Tag. So sehr ist der Handel mit der Volksrepublik China ins „Ungleichgewicht“ gekommen, bekannte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz noch vor der Sommerpause. Die deutsche Wirtschaft ist von dem Missverhältnis längst schwer getroffen. Auch in den deutschen Vorzeigebranchen Fahrzeug- und Maschinenbau sind die Chinesen zum gefährlichen Wettbewerber geworden. Die Debatte um einen drohenden „China-Schock 2.0“ und wie mit dem Defizit umzugehen sei, gewinnt immer weiter an Fahrt.
Langer Marsch zum China-Schock
Europas Wirtschaft gerät gegenüber China ins Hintertreffen. Als Grund dafür machen Politiker manipulierte Währungskurse aus. Doch das kann kaum die ganze Wahrheit sein.
