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Absolute Mehrheit: Kinder sollten bei Vater und Mutter aufwachsen

66 Prozent der Deutschen meinen, für die Erziehung sei es am besten, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen. Dies findet eine aktuelle Tagespost-Umfrage heraus.
Kindererziehung ist es am besten, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen
Foto: Bernd Wüstneck (ZB) | Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Für die Kindererziehung ist es am besten, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen."

Eine absolute Mehrheit von 66 Prozent der Deutschen ist der Ansicht, dass es für die Kindererziehungam besten ist, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. 16 Prozent der Befragten stimmen dem hingegen nicht zu. Zwölf Prozent wissen keine Antwort und sechs Prozent machen keine Angabe dazu.

Männer stimmen häufiger zu als Frauen

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Für die Kindererziehung ist es am besten, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen.“ Männliche Befragte stimmen dem deutlich häufiger zu als weibliche (73 zu 60 Prozent). Mit dem zunehmenden Alter der Befragten steigt auch der Anteil derjenigen, die der Aussage zustimmen: In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind dies 48 Prozent; bei den über 60-jährigen 80 Prozent.

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Von den katholischen Befragten sind zwei Drittel (67 Prozent) der Ansicht, dass es für die Kindererziehung am besten ist, wenn Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen. Nur 14 Prozent sehen dies nicht so. Von den Protestanten stimmen sogar 76 Prozent der Aussage zu, ebenfalls 14 Prozent tun dies nicht. Unter Freikirchlern halten 64 Prozent ein Aufwachsen von Kindern bei Vater und Mutter für am besten. 18 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Bei allen Religions- und Konfessionsgruppen sowie bei Konfessionslosen überwiegt der Anteil an Befragten, die der These absolut mehrheitlich zustimmen.

Die Erhebung, für die 2.107 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 07. und 10. Januar befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf. Am häufigsten stimmen Wähler der Union (83 Prozent) und der AfD (82 Prozent) der Aussage zu. Darauf folgen Anhänger der SPD mit 72 Prozent und Anhänger der FDP mit 69 Prozent. Deutlich seltener stimmen Wähler von Grünen (55 Prozent) und Linken (50 Prozent) zu.  DT/mlu

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