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Synodalversammlung: Initiative „Neuer Anfang“ ruft zum Novenen-Gebet auf

Die Kirche brauche vor allem Gebet, so die Reform-Initiative „Neuer Anfang“. Anlässlich der nächsten Synodalversammlung laden die Initiatoren daher zu einer Gebetsnovene ein.
Synodalversammlung des Synodalen Wegs
Foto: Maximilian von Lachner (Synodaler Weg / Maximilian von L) | Da der umstrittene Reformdialog des Synodalen Wegs auch weltkirchlich auf großes Interesse stoße, werde die Novene laut Pressemitteilung der Initiative in mehreren Sprachen verfügbar sein.

Anlässlich der nächsten Vollversammlung des Synodalen Wegs, die Anfang Februar in Frankfurt stattfinden wird, hat die Initiative „Neuer Anfang“ eine Gebetsnovene angekündigt. Alle Gläubigen seien eingeladen, sich ab dem 28. Januar an dem neuntägigen Fürbittgebet zu beteiligen. 

Man sei davon überzeugt, „dass die Kirche vor allem Gebet braucht: Wir können nur im Gespräch mit dem Herrn herausfinden, was zu tun ist, nur verbunden mit ihm können wir die notwendigen Schritte gehen“, heißt es im Vorwort der Novene.

In mehreren Sprachen verfügbar

Da der umstrittene Reformdialog des Synodalen Wegs auch weltkirchlich auf großes Interesse stoße, werde die Novene laut Pressemitteilung der Initiative in mehreren Sprachen, darunter auch Englisch, Niederländisch, Französisch, Kroatisch und Slowenisch zum Download auf der Homepage der Initiative verfügbar sein, sowie in gedruckter Form kostenlos auf Anfrage zugesandt. 

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Die Gebetsform der Novene geht auf die Apostel zurück, die in Erwartung des Heiligen Geistes neun Tage lang im Gebet verharrten. An jedem Tag soll ausgehend von einem Bibelwort je ein Anliegen der geistlichen Erneuerung im Zentrum stehen. Die Initiatoren betonen, dass auch Papst Franziskus erst kürzlich daran erinnert habe, „dass der Heilige Geist die Kirche forme und reformiere – durch das Wort Gottes und durch die Heiligen, die das Wort in ihrem Leben in die Tat umsetzten“.

Fast 6.000 Gläubige unterstützen Manifest

Die Initiative Neuer Anfang hatte Anfang Januar eine Wallfahrt zu den Apostelgräbern in Rom veranstaltet, um dort für die geistige Erneuerung der Kirche in Deutschland zu beten. Eine Delegation der Initiative überreichte dem Papst dabei ihr Reform-Manifest, das von fast 6.000 Unterstützern unterzeichnet worden war. Darin bekennen sie die Notwendigkeit grundlegender Reformen der Kirche, kritisieren aber den „Synodalen Weg“ in Deutschland, der auf dramatische Weise den Ansatz wahrer Reform verfehle, weil er am Kern der Krise vorbeigehe.  DT/mlu

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