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Greta Thunberg fordert Solidarität mit Palästina und Gaza

Die schwedische Klimaaktivistin fordert einen sofortigen Waffenstillstand in Nahost. Den Terror der Hamas erwähnt sie mit keinem Wort.
Greta Thunberg empfiehlt Organisationen, die Israel auslöschen wollen
Foto: IMAGO/Vuk Valcic (www.imago-images.de) | Greta Thunberg meint: „Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern.“

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat auf ihren Social-Media-Kanälen Instagram und X (vormals Twitter) zu einem Streik in „Solidarität mit Palästina und Gaza“ aufgerufen. In der Beschreibung des Beitrags appelliert sie: „Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern.“

Die terroristischen Angriffe der Hamas auf israelische Zivilisten, bei denen in den letzten zwei Wochen mindestens 1.300 Israelis getötet, 3.300 verletzt und mehr als 150 als Geiseln in den Gazastreifen entführt wurden, erwähnt Thunberg in ihrem Post nicht. Mit ihrem Instagram-Account erreicht die schwedische Aktivistin 14,6 Millionen Follower, auf X  5,6 Millionen.

Thunberg empfiehlt Organisationen, die Israel auslöschen wollen

Unter Thunbergs Beitrag sind auch Instagram-Konten unterschiedlicher Organisationen aufgelistet, auf denen man "weitere Informationen über die Situation" finde und erfahre, "wie Sie helfen können“, so die Beschreibung.

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Unter den erwähnten Organisationen befindet sich auch die „Palestinian Youth Movement“, die sich als eine „transnationale, unabhängige Graswurzelbewegung palästinensischer und arabischer Jugendlicher“ beschreibt, „die für die Befreiung unserer Heimat kämpfen“ und sich auf ihrer Website gegen „die anhaltende zionistische Kolonisierung und Besetzung unseres Heimatlandes“ aussprechen.

Ebenso findet sich eine Verlinkung zu der sich selbst als Menschenrechtsorganisation bezeichnenden "Al-Haq", deren Direktor Shawan Jabarin mit der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) in Verbindung gebracht wird, die von den USA, der EU, Kanada und Israel als terroristische Organisation eingestuft wird, so die israelische Nichtregierungsorganisation „NGO Monitor“. Im Oktober 2021 erklärte das israelische Verteidigungsministerium „Al-Haq“ zu einer „Terrororganisation“.

Ebenso findet sich dort die Organisation „Palästina Spricht“: Diese sieht sich als „politische, feministische, demokratische, anti-rassistische Bewegung in Deutschland für palästinensische Rechte“ und ruft über ihre Internetseite dazu auf, die „illegale Besatzung Palästinas durch den Staat Israel sowie dessen Apartheid-System" zu beenden. Zum Angriff auf Israel schrieb "Palästina Spricht" auf Instagram: „Wir sind überwältigt. Heute ist ein revolutionärer Tag, auf den wir stolz sein können. Aber auch ein historischer Punkt, der uns ein Zeichen gibt, dass Veränderung möglich ist. Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Kampfes gegen die Siedlerkolonisation und die Apartheid, dass wir, die Palästinenser, eine Stadt von den Siedlern zurückerobert haben, wenn auch nur für einen kurzen Moment und selbst wenn sie sie nicht endgültig halten können. Dies ist ein bedeutender Moment in diesem psychologischen Krieg.“ Weiter: „Heute ist ein revolutionärer Tag. Gaza ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen.“

„Wurzeln unserer Kämpfe sind miteinander verflochten“

Auch erwähnt wird die Organisation „IfNotNow“, eine „Bewegung amerikanischer Juden, die unsere Gemeinschaft organisieren, um die Unterstützung der USA für das israelische Apartheidsystem zu beenden“, so die Website des Werkes.

Auch das „Adalah Justice Project“, eine „von Palästinensern geführte Organisation mit Sitz in den USA“ die darauf abzielt, die „Zusammenhänge zwischen der US-Politik im Ausland und repressiven staatlichen Praktiken im eigenen Land aufzuzeigen“. Auf seiner Website stellen sich das "Adalah Justice Project" mit einem Zitat der US-Aktivistin Thenjiwe McHarris vor: „Die Befreiung der Schwarzen und die Freiheit der Palästinenser sind untrennbar miteinander verbunden. Die Wurzeln unserer Kämpfe sind miteinander verflochten und entspringen demselben revolutionären Geist und der Entschlossenheit, frei zu sein.“

Wie die „Welt“ berichtet, hatte die von der Klimaaktivistin begründete Bewegung „Fridays For Future“ (FFF) bereits 2021 einen antisemitischen Post geteilt. Der deutsche Organisations-Ableger distanzierte sich damals. DT/jmo

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