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Ein Wort, ein Buch – und ziemlich beste Freunde

Die Autoren Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad wollen beide Frieden für Israelis und Palästinenser. Ihre Freundschaft zeigt, wie weit der Weg noch ist.
In seiner Werbung spielt das „Schmock“ unbekümmert auch mit dunklen Kapiteln jüdischer Geschichte.
Foto: Henry C. Brinker | In seiner Werbung spielt das „Schmock“ unbekümmert auch mit dunklen Kapiteln jüdischer Geschichte.

Die Geschichte beginnt so: Treffen sich ein Jude und ein Araber in München. Aber wo genau soll das Treffen stattfinden? Im Schmock. „Haben Sie eine Straße?“ Der Taxifahrer kennt das stadtbekannte jüdische Restaurant am Volkstheater nicht, so sagt er. Auf der Fahrt in seinem Mercedes erzählt der Kurde aus dem Nordirak – in seiner Heimat war er Französischlehrer –, er habe jahrelang einen kleinen orientalischen Supermarkt am Münchner Stadtrand geführt: „Mein Metzger verarbeitete nur koscheres Fleisch, das war dann auch halal.“ Irgendwann erwies sich die Konkurrenz der Supermärkte als zu mächtig, und der Marktinhaber erwarb die Taxifahrer-Lizenz. „Ich esse weiter nur halal. Wenn ich verreise, buche ...

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