Ab Februar wird die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf im Meinungsteil der „Süddeutschen Zeitung“ schreiben. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung der „Südwestdeutsche Medienholding“ (SWMH) hervor.
Abwechselnd mit der Schriftstellerin Nava Ebrahimi, dem Musikkabarettisten Hans Well und dem früheren Verfassungsrichter Peter Müller wird die Rechtswissenschaftlerin jeden vierten Samstag gesellschaftliche und juristische Themen kommentieren.
Laut SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer soll Brosius-Gersdorf in der Tageszeitung „selbst zu Wort“ kommen, „nachdem in den vergangenen Monaten viel über sie gesprochen wurde“. „Durch ihre regelmäßigen Beiträge kann sich die Öffentlichkeit ein authentisches Bild von der anerkannten Wissenschaftlerin machen“, betont Wittwer.
Im Juli vergangen Jahres war Brosius-Gersdorf von der SPD als Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagen worden. Sie zog jedoch ihre Kandidatur aufgrund von Ablehnung aus Teilen der CDU/CSU-Fraktion im August zurück. Gründe für die Vorbehalte der Christdemokraten waren unter anderem Äußerungen der Juristin zur Abtreibung.
In der Pressemitteilung teilt Brosius-Gersdorf mit, sie freue sich sehr, „eine monatliche Kolumne in der Süddeutschen Zeitung zu übernehmen und darin aktuelle, für Gesellschaft und Staat wichtige Themen aus juristischer Perspektive zu beleuchten.“ DT/jna
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