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Social-Media-Verbot: Ein digitaler Ablasshandel

Die Debatte über das Verbot von TikTok oder anderen Apps führt nicht weiter. Stattdessen kann die Katholische Soziallehre Anknüpfungspunkte für digitale Spielregeln bieten.
Soziale Medien auf Smartphone
Foto: IMAGO/Jakub Porzycki (www.imago-images.de) | Einfach verbieten - wenigstens für Jugendliche? Das kann nicht die Lösung sein, findet Florian Hartleb.

Wer der katholischen Sozialethik in seinem Denken folgt, misstraut einfachen Heilsversprechen – und ebenso der schnellen Verdammung. Die Geschichte der Kirche kennt beides: Technikpessimismus und Technikbegeisterung, Kreuzzugsrhetorik und Fortschrittsoptimismus. Am Ende gilt ein nüchterner Satz: Nicht das Werkzeug ist moralisch, sondern der Gebrauch. Genau deshalb ist die aktuelle Verbotsdebatte – TikTok heute, die nächste App morgen – so verführerisch und so unzureichend. Ein Plattformverbot ist die moderne Form des Ablasshandels der Politik: Man zahlt mit einem einfachen Akt, um sich vom schlechten Gewissen freizukaufen – und hofft, die Sünde des Systems sei damit getilgt.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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