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Ein neues, altes Bild 

Ein Altarbild mobilisiert Bedenkenträger in Kunst, Kirche und UNESCO. Der Dokumentarfilm dazu beobachtet präzise, wo Tradition und Gegenwart aneinandergeraten. 
„Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“. Dokumentarfilm von Paul Smaczny, Deutschland 2025, 107 Minuten, ab 5. Februar im Kino.
Foto: Emilia Tsubaki | „Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“. Dokumentarfilm von Paul Smaczny, Deutschland 2025, 107 Minuten, ab 5. Februar im Kino.

Rund fünf Jahrhunderte nach dem Bildersturm, der die Mitteltafel des Cranach-Altars im Naumburger Dom zerstörte, kehrt das fehlende Bild zurück – nicht als Rekonstruktion, sondern als eigenständige Nachschöpfung. Paul Smacznys Dokumentarfilm „Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“ erzählt als Werkstattprotokoll von der Zumutung, heutige Malerei im Stil der Renaissance neben die Originaltafeln zu setzen – und öffnet nebenbei ein Panorama, in dem Kunst, Denkmalpflege und Ideologie ineinandergreifen.  Vom verlorenen Marienbild gibt es keine Aufzeichnungen, keine Skizzen, kein Abbild. Der Leipziger Maler Michael Triegel soll also nicht „wiederherstellen“, sondern erfinden ...

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