Als ehemaliger Obermessdiener mit Berufswunsch „Priester“ (bis zum zwölften Lebensjahr), Freund großer Liturgien mit klassischer Kirchenmusik, geprägt von der Erbsensuppe des Trappisten-Klosters „Maria Wald“ und Opferkerzen zu jeder Gelegenheit und bis zum heutigen Tag, hat mich als Gastronomiekritiker und -theoretiker eine Frage nie losgelassen: Kann man eine christliche Sehweise auch mit dem Essen von guter Küche vereinbaren? Ich habe einmal für meine Feuilleton-Kolumne „Geschmackssache“ in der FAZ den damaligen Kardinal Meisner in Köln getroffen und zu diesem Thema befragt.
Monasterio – die große Kunst der einfachen Küche
Das Interesse an Kulinarik nimmt weiter zu - und betrifft vor allem das Kochen zuhause.
