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Immanuel Kant: Ein Superstar der Philosophie

Anlässlich seines 300. Geburtstages am 22. April widmet die „Tagespost“ in ihrer kommenden Ausgabe dem Denker aus Königsberg das „Thema der Woche“.
Immanuel Kant zum 300. Geburtstag
Foto: Adobe Stock | Aus Anlass seines 300. Geburtstags am 22. April wird sich dem Denker aus Königsberg in der "Tagespost" auf unterschiedliche Art und Weise genähert.

Er wird vollkommen zurecht in einem Atemzug mit Denkern wie Platon und Thomas von Aquin genannt und revolutionierte mit seiner 1781 erschienenen „Kritik der reinen Vernunft“ die abendländische Philosophie: Die Rede ist von Immanuel Kant (1723-1804), dessen Schriften und Essays bis auf den heutigen Tag die Erkenntnistheorie, die Moral- und Rechtsphilosophie sowie die politische Philosophie als auch Ästhetik-Debatten prägen.

Kant und seine theologischen Nichtversteher

Aus Anlass seines 300. Geburtstags am 22. April wird sich dem Denker aus Königsberg auf unterschiedliche Art und Weise genähert: So beleuchtet der Philosoph und Kant-Experte Dieter Schönecker im Gespräch mit dieser Zeitung die bleibende Bedeutung der Kant’schen Ethik und Rechtsphilosophie – gerade im Zeitalter kriselnder Demokratien sowie woker und rechtspopulistischer Ideologien. 

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Zudem blickt „Tagespost“-Redakteur Sebastian Ostritsch, selbst promovierter Philosoph, auf die Religionsphilosophie Kants – und erläutert, warum theologische Anhänger des Synodalen Weges sich nicht auf dessen Denken beziehen können.

Als die „Kritik der reinen Vernunft“ auf dem Index des Vatikans landete

Dass Kants erkenntnistheoretisches Hauptwerk, die „Kritik der reinen Vernunft“, auf dem Index der verbotenen Bücher des Vatikans landete, ist nicht jedem bekannt: Grund genug für den emeritierten Professor für Philosophie, Günter Seubold, im Rahmen der „Tagespost“-Serie „Verbotene Bücher“ einen Blick auf den Inhalt des Werkes inklusive der damit verbundenen „Revolution der Denkart“ zu werfen und einige Gründe für das bis 1966 geltende Verbot der Kant-Lektüre vonseiten des Vatikans zu benennen.

Zudem betont Feuilleton-Ressortchef Stefan Ahrens in einem Kommentar die nicht unwesentliche Bedeutung der Tatsache, dass es gerade das Aufwachsen im für damalige Verhältnisse äußerst toleranten Preußen Friedrichs des Großen (1712-1787) Immanuel Kant ermöglicht hat, seine Denkleistung vollziehen und die „Kritik der reinen Vernunft“ überhaupt publizieren zu können – und stellt die Frage, ob auch in „Ampel-Deutschland“ ein junger Immanuel Kant reüssieren könnte. DT/sta

Diese und weitere spannende Themen erwarten Sie am Donnerstag in der neuen Ausgabe der „Tagespost“.

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