Gesehen haben ihn schon immer alle auf den Gemälden Carl Spitzwegs (1808–1885), aber „entdeckt“ hat ihn erst Andrea Fromm: den roten Schirm. Er führt beim „Kaktusliebhaber“ (um 1850) ein Schattendasein links vorn, liegt von einem Frosch beobachtet vor dem „Naturforscher“ (um 1880) in einer Tropfsteinhöhle oder wird links im Hintergrund des Gemäldes „Der ewige Hochzeiter“ (um 1858) von einer Brunnenfigur hochgehalten.
Zeigen Spitzwegs Gemälde zu viel Sex?
Das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zeigt: „Der rote Schirm – Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg“.
