Interview

Frédéric Schwilden: „Kunst und Glaube müssen wehtun“

Der „Welt“-Redakteur findet, dass es im Katholizismus wieder mehr um existenzielle Fragen gehen sollte.
Frédéric Schwilden
Foto: Emanuela Sutter | Schwilden ist auch Fotograf und bald erscheint sein erster Roman im Piper-Verlag. Zwischen Glaube und Kunst sieht er viele Verbindungen.

Frédéric Schwilden ist nicht nur Journalist, sondern auch Katholik. Die „Tagespost“ traf den 34-Jährigen am Katholikentag und fragte ihn, wie er einen Katholikentag gestalten würde. „Mit 1000 Litern Kunstblut und einer riesen Orgel“, so Schwilden. Außerdem würde er Künstler, Obdachlose und Huren das Programm gestalten lassen. 

Viele Verbindungen zwischen Glaube und Kunst

Schwilden ist auch Fotograf und bald erscheint sein erster Roman im Piper-Verlag. Zwischen Glaube und Kunst sieht er viele Verbindungen. Beide befassten sich mit existenziellen Fragen wie Leben, Tod oder was nach dem Tod kommt. Im Interview erzählt er über seine Lieblingskünstler und ihre Verbindung zum katholischen Glauben. Die Performance der Künstlerin Marina Abramović ist für Schwilden ein Vergleich mit der Passion Christi. „Kunst ist für mich ein Gottesbeweis“, stellt der Journalist fest.  DT/esu

Was Glauben und Kunst für die Menschen tun können und warum es Frédéric Schwilden nicht mag, wenn Kunst verzweckt wird, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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