Genderideologie

Der neue Lieblingspolitiker gibt gute Beispiele 

Einknicken vor Boykottaufrufen. Birgit Kelle kritisiert das Zurückrudern des Springerverlages im Fall der Kritik an LGBT- Propaganda der öffentlich-rechtlichen Sender. 
Queerbeauftragte
Foto: Jens Büttner (dpa-Zentralbild) | Mit seinen eindeutigen Beispielen für die totalitäre Grundhaltung der Gender-Ideologie mausert sich Lehman zum Lieblingspolitiker von Birgit Kelle.

In ihrer neuen Folge der Kolumne „Ungeschminkt“ gibt Birgit Kelle zu erkennen, dass Sven Lehmann ihr Lieblingspolitiker ist. Als Journalist, so die Erfolgsautorin, sei man immer dankbar für gute Beispiele zur Illustration der eigenen Thesen. Mühsam, so Kelle, sei es in den vergangenen Jahren gewesen, den Menschen die totalitäre Grundhaltung der Gender-Ideologie zu erklären. Solange man sich damit habe begnügen müssen, das heraufziehende Übel an die Wand zu malen, sie dies ein Problem gewesen, erklärt die Bestsellerautorin. Jetzt, so betont Kelle, sei es da. Es trete bunt in Regenbogenfarben auf und es sei nicht zu übersehen. Kelle erklärt, sie müsse nun all jene, die die steile These von der Vielgeschlechtlichkeit des Menschen hauptamtlich mit unser aller Steuergeld vertreten und in die Schulen zu unseren Kindern schleppen einfach nur zitieren.

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Auf der Palme

Kelle nennt den Stein des Anstoßes, der den sogenannten Queerbeauftragten der Bundesregierung auf die Palme bringt. Es handelt sich dabei um den in der Tageszeitung Die Welt erschienen Gastbeitrag, dieser sei Lehman zu Folge „Ein Pamphlet des Hasses gegen homosexuelle und transgeschlechtliche Menschen“ gewesen. Die Argumentationskette so Kelle, sei nicht neu: Homo- und Transfeindlichkeit sei keine Meinung – sondern Menschenfeindlichkeit und praktischer Weise definieren jetzt nicht mehr Fachleute, sondern die Betroffenen selbst, welche Fakten noch als sagbar gelten. Debatte geschlossen.

Frontalangriff auf ARD und ZDF

Anlass der Empörung des Beauftragten, so Kelle sei ein Aufruf von Wissenschaftlern und Ärzten, erschienen am 1. Juni in derselben Zeitung. Darin erfolgte ein Frontalangriff auf die öffentlich-rechtlichen Sender, vor allem auch auf einige Sendeformate des ARD/ZDF-Jugendsenders „FUNK“, der vor allem an Kinder und Jugendliche richte. Kelle kritisiert in ihrer Kolumne das darauf folgende Einknicken des Vorstandsvorsitzenden Matthias Döpfner vor den Angriffen und Boykottdrohungen aus der LGBT- Szene. DT/pwi

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost in der Kolumne Ungeschminkt von Birgit Kelle eine scharfe Kritik am Einknicken des Springerverlages.

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