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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Ein bisschen die Welt retten – mit einer Taube im Kölner Zoo 

Der moderne Zoo ist mehr Arche Noah als nur eine unterhaltsame Ansammlung heimischer und exotischer Tiere, sondern übernimmt Verantwortung für die Schöpfung. 
Das Beispiel der Socorrotaube zeigt, wie verletzlich Schöpfung sein kann, wenn der Mensch ein abgegrenztes Ökosystem verändert.
Foto: Kölner Zoo | Das Beispiel der Socorrotaube zeigt, wie verletzlich Schöpfung sein kann, wenn der Mensch ein abgegrenztes Ökosystem verändert.

Wer durch den Kölner Zoo geht, befindet sich zunächst an einem vertrauten Ort bürgerlicher Freizeit. Familien stehen vor dem Elefantenpark, Kinder drängen an die Scheiben, im Hippodom öffnen sich Unterwasserblicke auf eine afrikanische Flusslandschaft. Doch der moderne Zoo will längst mehr sein als ein Ausflugsziel mit exotischen Tieren. Er ist Forschungseinrichtung, Lernort und Schutzraum für Arten, deren Lebensräume schwinden. Gerade in Köln lässt sich zeigen, wie stark sich das Selbstverständnis wissenschaftlich geführter Zoos verändert hat: zu einer Arche Noah.

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