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Christliches Bekenntnis ist Tabu geworden

Die Inquisition sei wieder da, beklagt der Publizist Alexander von Schönburg - diesmal in der postmodernen Variante.
Alexander Graf von Schönburg
Foto: Sebastian Karadschow | Alexander von Schönburg meint: "Man muss nicht notwendigerweise immer oben auf der Suppe schwimmen. Ein bisschen Untergrund-Dasein tut uns Christen zur Abwechslung vielleicht ganz gut.“

Der Bestsellerautor Alexander von Schönburg beklagt im Feuilleton der „Tagespost“ die Rückkehr der Inquisition in Politik und öffentlichem Raum: „Die Inquisition ist wieder da, diesmal in der postmodernen Variante: Wer bei den Interrogationen als Christ erkennbar ist, verspielt damit jede Chance auf ein öffentliches Amt.“

Für Christen eine Chance

Lustigerweise, so Schönburg, könne „man heute problemlos die verrücktesten Dinge im öffentlichen Raum fordern, Geschlechtsumwandlungen im Kindesalter, die Legalisierung von Tötung lästiger und kranker Angehöriger und was sonst noch alles da draußen rumschwirrt. Aber das Bekenntnis zu jener Religion, die für Gründungsväter der europäischen Einigung noch Basis unserer Kultur und unseres Denkens war, ist inzwischen tabuisiert.“

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Für Christen, so der 53-Jährige, der Ende April sein neues Buch zur britischen Monarchie veröffentlicht, könne „der ganze Schlamassel“ aber auch eine Chance sein. „Man muss nicht notwendigerweise immer oben auf der Suppe schwimmen. Ein bisschen Untergrund-Dasein tut uns Christen zur Abwechslung vielleicht ganz gut.“  DT/mee

Alexander von Schönburg zur Rückkehr der Inquisition. Lesen Sie den ausführlichen Text in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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