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Die sieben Todsünden neu interpretiert

Mobbing, Faulheit oder Pornografiesucht: Die junge Generation ist sich der Sünde bewusst. Mit Kirche und Glauben haben die neuen, säkularen Sünden wenig zu tun.
Säkularisierte Sünde
Foto: Macia Puiggros via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Mit den neuen, säkularen sieben Todsünden beschäftigt sich ein Feuilleton-Artikel der kommenden Ausgabe der Tagespost.

Sind Neid, Stolz und Trägheit wirklich „out“? Nein, aber sie haben sich gewandelt. Mit den neuen, säkularen sieben Todsünden beschäftigt sich ein Feuilleton-Artikel der kommenden Ausgabe der Tagespost.

"Trend"-Sünden im Umweltschutz

Sieht man sich an den Schauplätzen der jungen Generation um, fällt auf, dass weder Relativismus noch Subjektivismus das Bewusstsein für Sünde und Schuld getilgt haben. Eine Instagramseite von ARD für Jugendliche widmet den „7 Todsünden“ und der Frage, was sie im 21. Jahrhundert bedeuten, einen langen Beitrag. Die neuen „Trend“-Sünden sind vor allem im Bereich Internet sowie Umweltschutz angesiedelt. Die Kirche hingegen versucht das Thema „Sünde“ eher zu vermeiden. Es sei zu heikel und unzeitgemäß, meint sie.  DT/esu

Warum darf die Kirche den „säkularen Sünden“ das Feld nicht überlassen? Und wie geht die postmoderne Gesellschaft mit Schuld und Gerechtigkeit um? Das erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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