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Alexander Kissler: Pastor Brunson ist frei – „wo sind wir?“

Über die Selbstverständlichkeit, mit der Pastor Brunson Dankbarkeit, Patriotismus und Christentum zusammenbrachte.
Trump empfängt US-Pastor Brunson
Foto: Jacquelyn Martin (AP) | US-Präsident Donald Trump (r) empfängt den amerikanischen Pastor Andrew Brunson im Oval Office des Weißen Hauses.

Aus Sicht des bekannten Publizisten und Sachbuchautors Alexander Kissler kann man von dem amerikanischen Pastor Andrew Brunson, der zwei Jahre in der Türkei festgehalten wurde und nun wieder in die USA reisen konnte, lernen, dass Dankbarkeit, Liebe zur eigenen Nation und Glaube zusammengehen können.

Dankbarkeit, Patriotismus und Christentum

In einem Gastbeitrag schreibt Kissler: „Die Selbstverständlichkeit, mit der Pastor Brunson Dankbarkeit, Patriotismus und Christentum zusammenbrachte, lässt tief schauen in den Abgrund, den dieses Land von unserem trennt. Alle drei Haltungen stützen sich andernorts wechselseitig, während sie hierzulande gemeinsam zu Tale sausen.“

Kissler: „Wie kann Christ sein, wer sein Vaterland ablehnt?“

Weiter schreibt Kissler: „Wie kann Christ sein, wer sein Vaterland ablehnt, seine Nationalflagge verachtet, niemandem meint danken zu müssen als sich selbst? Pastor Brunson ist in Freiheit. Dies gilt in mehr Hinsichten, als das Wort auszudrücken vermag. Wo sind wir?“

DT

Eine tiefgründige Reflexion von Alexander Kissler zu Pastor Andrew Brunson – Lesen Sie die ganze Kolumne („Tagesposting“) in der Ausgabe der „Tagespost“ vom 18. Oktober 2018.

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