Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Würzburg

Kirchensteuer in der Krise

Bistümer verfahren unterschiedlich mit der Kirchensteuer in der Coronakrise.
Kirchensteuer und Coronakrise
Foto: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild) | Bistum Würzburg will Gläubigen bei finanziellen Engpässen entgegenkommen

Das Kirchensteueramt des Bistums Würzburg informiert darüber, dass Kirchensteuerzahler sich im Falle von Zahlungsproblemen sofort melden können. Das Bistum werde unbürokratisch und zügig eine Lösung in Absprache mit den betroffenen Kirchensteuerzahlern anbieten, hieß es in einer Pressemeldung des Bistums. „Als Kirche wollen wir hier ein positives Signal setzen“, sagte Generalvikar Thomas Keßler.

Auch geringe Kosten sind Kosten

Die Kirchensteuer ist zwar in der Regel nicht der allergrößte Posten auf der Ausgabenseite, doch wenn in der Coronakrise das Geld knapp wird, zählt jeder Cent. Die staatlichen Finanzämter bieten besonders den Unternehmern großzügige und kostenlose Stundungen an. Hier geht es um Erhalt der Betriebe. Das Bistum Würzburg hat den Stein ins Rollen gebracht und macht die Kirchensteuer zum Thema. Wie kann die Kirche helfen? Die Pressemeldung bleibt recht allgemein, denn eine unbürokratische Lösung kann alles und nichts bedeuten. In der kommenden Ausgabe gehen wir der Frage nach, was wird aus der Kirchensteuer in der Krise. Was bieten die deutschen Diözesen an, wenn den Gläubigen das Geld knapp wird. Stundung, Minderung oder gar vollständiger Erlass der Kirchensteuer? Wie können und wollen die einzelnen Diözesen den Gläubigen hierin helfen.

DT/pwi

Wie einzelne Bistümer mit der Kirchensteuer in der Krise umgehen, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das Epaper dieser Ausgabe kostenlos.

Themen & Autoren
Redaktion Bistum Würzburg Diözese Generalvikar Kirchen und Hauptorganisationen einzelner Religionen Kirchensteuer Thomas Keßler

Weitere Artikel

Danke, Boomer: Die großen Kirchen erfreuen sich trotz vieler Kirchenaustritte voller Kassen. Doch die Einnahmen befinden sich nur in einer Scheinblüte.
29.01.2026, 11 Uhr
Urs Buhlmann
Deutsche Bistümer müssen sparen und synodale Macht hat, wer über das Geld entscheidet. Die Synodalkonferenz diskutiert in einem Monat, wie viel Laien da mitbestimmen dürfen.
28.01.2026, 19 Uhr
Urs Buhlmann
Den Laien vor Ort sollen Synodalgremien vorgesetzt werden, die mitreden und Rechenschaft fordern dürfen – auch in Finanzfragen. Das wird sich jeder kluge Bischof gut überlegen.
23.11.2025, 11 Uhr
Regina Einig

Kirche

Peter Kohlgraf ist „gerne Bischof von Mainz“, könnte sich aber wohl auch den DBK-Vorsitz vorstellen. Zumindest geizt er vor der Wahl nicht mit geschickten Positionsbestimmungen.
13.02.2026, 15 Uhr
Jakob Ranke
Nach Treffen zwischen Fernández und Pagliarani lässt der Vatikan verlauten: Bischofsweihen würden ins Schisma führen. Stattdessen soll ein Dialog theologische Differenzen klären.
12.02.2026, 15 Uhr
Guido Horst
Die Gebote sollen keine Überforderung sein, sondern ein Hilfe für die Christen, ihre eigene Berufung zu leben. Christsein ist schließlich kein Moralismus.
14.02.2026, 21 Uhr
Martin Grichting