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Erzwungene Sendepause bei EWTN

Youtube nimmt den katholischen Sender in Polen vorübergehend offline.
Basilika Niepokalanow
Foto: Meetschen | Erneut offline: Die Basilika in Niepolkalanow, aus der ETWN Polska den Anbetungsstream überträgt

Der Youtube-Kanal des polnischen katholischen TV-Senders „EWTN Polska“ ist erneut einer Sperrung zum Opfer gefallen. Vom 22. Oktober bis zum heutigen Vormittag war die Seite des Senders auf der Online-Videoplattform nicht erreichbar gewesen. Wie aus einer Pressemitteilung des Senders hervorgeht, sei der Kanal ohne jede Vorwarnung vom Netz genommen worden, was den Plattform-Regeln widerspreche. Ungeachtet dessen seien Beschwerden in der Technikabteilung von Youtube wie auch bei dem Youtube-Mutterunternehmen Google erfolglos gewesen. Begründet wurde die Sperrung laut EWTN mit widersprüchlichen Angaben, so sei etwa eine Verletzung der „Community-Regeln“, aber auch die Übernahme des Kanals durch Dritte mit dem Ziel, Werbemails („Spam“) zu versenden, angegeben worden. Eine Anfrage dieser Zeitung bei Google zu den Hintergründen der Sperrung blieb bislang unbeantwortet.

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Bewusste Abschaltung?

Der Kanal von EWTN Polska bietet unter anderem einen kontinuierlichen Livestream aus der Anbetungskapelle in Niepokalanów, einem von Maximilian Kolbe gegründeten Kloster, den während der Coronapandemie nach Angaben des Senders Millionen Menschen verfolgten. Der mittlerweile wieder erreichbare Kanal hat 145.000 Abbonenten und etwa 4500 abrufbare Videos.

Bereits am zehnten April 2021 war der Kanal 24 Stunden lang gesperrt gewesen, ebenfalls mit der Begründung einer Verletzung der Community-Regeln. Der CEO (Chief Executive Officer) von EWTN Polska, Piotr Wisniowski, zweifelt daran, dass es sich um Zufall handelt, wie auf einem Statement auf der EWTN Website zu lesen war. Die Abschaltung sei aktuell wie auch im April des vergangenen Jahres in einem symbolisch aufgeladenen Moment erfolgt. Damals sei es der Vorabend des Festes der Barmherzigkeit gewesen, dieses Mal am Gedenktag des heiligen Papstes Johannes Paul II. Die „Zensur“ lasse ihn hilflos und frustriert zurück. Von der Videoplattform, die immerhin aus einem Land der Meinungsfreiheit und des Respekts für unterschiedliche Ansichten stamme, sei er enttäuscht. DT/jra

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Meldung EWTN (Eternal Word Television Network) Johannes Paul II. Päpste

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