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Erzbischof Lefebvre wird umgebettet

Der Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird eine neue Ruhestätte in der Krypta der Seminarkirche im schweizerischen Ecône (Wallis) erhalten. Der deutsche Distriktsobere erklärt im Gespräch mit der "Tagespost" die Beweggründe.
Beerdigung von Erzbischof Lefebvre
Foto: imago stock&people (imago stock&people) | Der Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird eine neue Ruhestätte in der Krypta der Seminarkirche im schweizerischen Ecône (Wallis). Der deutsche Distriktsobere erklärt vor der "Tagespost" die Beweggründe.

Der am 25. März 1991 in Ecône verschiedene Gründer der Piusbruderschaft soll in die Krypta der Seminarkirche überführt werden. Bislang ruhte Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991), der vor 30 Jahren durch illegale Bischofsweihen mit dem Vatikan brach, in der Friedhofsgruft des Seminars.

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Das Grab soll besser zur Geltung kommen

Der Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, P. Stefan Pfluger, erklärt der „Tagespost“, dass der Generalobere „durch diese Entscheidung einen Wunsch des Generalkapitels von 2018 berücksichtigt.“ Die Ruhestätte des Gründers der Priesterbruderschaft St. Pius X. solle einen würdigeren Platz erhalten, besser zur Geltung kommen und leichter zugänglich sein.“ Andere Erwägungen hätten bei dieser Entscheidung keine Rolle gespielt, so Pfluger.

Im Anschluss an ein Pontifikalamt zum 50-Jährigen Gründungsjubiläum der Priesterbruderschaft St. Pius X. am 24. September soll das Grab von Erzbischof Lefebvre verlegt werden.

DT/ska

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