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Pater Stefan Pfluger bleibt Distriktoberer

Kontinuität bei der Priesterbruderschaft St. Pius X: Stefan Pfluger geht in eine zweite Amtszeit.
Pater Stefan Pfluger
Foto: FSSPX | Leitet die Geschicke des deutschen Distrikts der Piusbruderschaft seit 2019: Pater Stefan Pfluger.

Keine Experimente bei der traditionsverbundenen Piusbruderschaft: Pater Stefan Pfluger FSSPX ist von Pater Davide Pagliarani, dem Generaloberen der Piusbruderschaft, mit einem zweiten Mandat als Oberer des deutschen Distrikts der Priestergemeinschaft betraut worden. Pfluger ist damit für sechs weitere Jahre als Distriktoberer für die Geschicke der Piusbruderschaft in Deutschland und ihre rund 50 Priester verantwortlich.

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Insgesamt betreibt die Bruderschaft in Deutschland zehn Priorate, die zusammen etwa 39 Kapellen geistlich betreuen. Hinzu kommen auch Schulen und Exerzitienhäuser. Pfluger, der in der Schweiz aufgewachsen ist, wurde 2003 zum Priester geweiht. Später wirkte er als Leiter einer Internatsschule der Piusbruderschaft und führte für neun Jahre als Prior das Priorat in Wil (Schweiz). Im Jahr 2019 begann seine erste Amtszeit als Oberer des deutschen Distrikts der Bruderschaft.

Die Piusbruderschaft wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. Sie hat sich der Feier des überlieferten römischen Messritus sowie der Bewahrung der katholischen Lehrtradition verschrieben. Bis heute übt sie an Aspekten einiger Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils (etwa in der Frage der Religionsfreiheit) grundsätzliche Kritik. (DT/sost)

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