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Franziskus stellt 2024 unter die Fürsprache Mariens

In der heiligen Messe zum Jahresauftakt und beim Angelus hob der Papst die Rolle von Frauen, besonders von Maria, hervor.
Franziskus empfiehlt Katholiken, sich an die Muttergottes zu wenden.
Foto: IMAGO/IPA/ABACA (www.imago-images.de)

Papst Franziskus hat das neue Jahr in der Predigt zum Gottesdienst zum Jahresbeginn unter die Fürsprache Marias gestellt. „Die Mütterlichkeit Mariens ist der Pfad zur väterlichen Zärtlichkeit Gottes, der unmittelbare, direkteste und einfachste aller Pfade,“ so Franziskus. Maria in das eigene Leben eintreten zu lassen, sei deshalb eine Notwendigkeit des Glaubens. Auch sei in Zeiten vieler Kriege eine Mutter vonnöten, die die Menschheitsfamilie einen könne.

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Franziskus betonte, dass jede Gesellschaft Frauen „respektieren, verteidigen und schätzen“ müsse. „Wer auch immer einer einzigen Frau Schaden zufügt, der beleidigt Gott, der von einer Frau geboren wurde“, so Franziskus. 
Zudem könne Maria der Kirche helfen, ihr „feminines Gesicht“ wiederzugewinnen. Dies sei nötig, um Frauen Raum zu geben, und eine Pastoral von Fürsorge, Geduld und mütterlichem Mut zu schaffen. 

Liebe wird im Schweigen kultiviert

Laut Franziskus liege das Muttersein Mariens auch in ihrer Fähigkeit, Christus ins Zentrum zu stellen. Das zeige das „ruhige Schweigen“ Marias in den Evangelien, so der Papst bei seiner Ansprache zum Angelus am Neujahrstag. Dieses Schweigen sei „erfüllt mit Staunen und Verehrung für die Wunder Gottes“, nicht einfach ein Mangel an Worten. Franziskus erinnerte an „unsere Mütter“, die, oft unbemerkt, für ihre Kinder sorgten, sodass diese wachsen können. Davon könne man lernen, so der Papst, dass Liebe im Schweigen kultiviert werde, das es verstehe, Raum für den anderen zu schaffen, „ihre Würde respektierend, ihnen Freiheit des Ausdrucks gestattend, jede Form des Besitzens, Unterdrückens oder der Gewalt ablehnend“. 
Franziskus betete beim Angelus besonders für die Geistlichen in Nicaragua, die über die Weihnachtstage unter dem Ortega-Regime inhaftiert wurden, und erinnerte an die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine und im Nahen Osten. DT/sdu

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