Carmen Elena Rendíles Martínez wurde am 11. August 1903 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas als drittes von neun Kindern einer Bankiersfamilie geboren. Von Geburt an fehlte ihr der linke Arm. Sie war von Kindheit an sehr religiös und besonders in der Herz-Jesu-Verehrung verankert. Schon mit 15 Jahren hatte sie den Wunsch, in einen Orden einzutreten, konnte dies aber über ein Jahrzehnt lang nicht verwirklichen. Zunächst musste sie wegen einer Lungenerkrankung zu einer Tante ziehen, wo sie sich in der Pfarrei engagierte, danach wollte aufgrund ihrer Armprothese und der damit verbundenen Behinderung kein Konvent sie aufnehmen.
Eine einfühlsame und nachsichtige Herz-Jesu-Verehrerin
Geboren mit einem Arm, von den Klöstern zunächst abgelehnt, gründete die selige Venezolanerin Carmen Elena Rendíles Martínez eine Ordensgemeinschaft: die „Siervas de Jesús“.
