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Der Hausherr des Kölner Domes wird Generalvikar

Mit Guido Assmann hat sich Woelki für einen Generalvikar entschieden, der das Gegenteil von Klerikalismus verkörpert. Sein Amt wird er zum 01. Juli antreten.
Hausherr des Kölner Doms wird neuer Generalvikar
Foto: Thilo Zimmermann (Hohe Domkirche zu Köln, Dombauhütte) | Ob Assmann beide Ämter – Dompropst und Generalvikar – in Personalunion miteinander vereinbart, ist derzeit offen.

Der Kölner Dompropst Guido Assmann wird neuer Verwaltungschef im Erzbistum. Als Hausherr des Kölner Domes hat er Erfahrung in der Verwaltung und Personalführung gesammelt und gehört zu den bekanntesten Gesichtern des Kölner Klerus.

Ruhiger, besonnener Seelsorger

Mit Assmann hat sich der Kölner Kardinal und Erzbischof, Rainer Maria Woelki, für einen Generalvikar entschieden, der das Gegenteil von Klerikalismus verkörpert. Der 58-Jährige gilt als ruhiger und besonnener Seelsorger, der schon etliche Konflikte im Erzbistum durchgestanden hat. Anders als manche karrierebewussten Kölner Diözesanpriester, die den medialen Konflikt über die sozialen Medien und über die Lokalzeitung befeuerten, hat sich Assmann loyal verhalten. Als Chef der Dombauhütte mit über 100 Mitarbeitern brachte er Ruhe in einen zerstrittenen Betrieb. Mit Kardinal Woelki verbindet ihn die Stadt Neuss, in der beide mehrere Jahre als Priester gewirkt haben.

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Ob Assmann angesichts der grundlegenden Neuorganisation des Generalvikariats, die kürzlich im Rahmen der Vollversammlung des Diözesanpastoralrats angekündigt wurde, beide Ämter – Dompropst und Generalvikar – in Personalunion miteinander vereinbart, ist derzeit offen. Assmann tritt sein Amt als Nachfolger des scheidenden Generalvikars Markus Hofmann am 1. Juli an.  DT/reg

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