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Wilmer: Krieg ist Normalzustand, Frieden die Ausnahme

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax befürwortet den Vorschlag des Münchner Kardinals Marx, einen Internationalen Friedensbund der Katholiken ins Leben zu rufen.
Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz: der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer
Foto: Neundorf/Kirchner-Media via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Der Hildesheimer Bischof sagte dieser Zeitung, es habe schon immer das Ringen um den Frieden gegeben, das Zugehen aufeinander, um Brücken zwischen Feinden zu bauen, die diplomatischen Anstrengungen, damit die Waffen ...

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Heiner Wilmer, hat den Vorschlag des Münchner Kardinals Reinhard Marx, einen Internationalen Friedensbund der Katholiken zu gründen, ausdrücklich begrüßt.

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Der Hildesheimer Bischof sagte dieser Zeitung, es habe schon immer das Ringen um den Frieden gegeben, das Zugehen aufeinander, um Brücken zwischen Feinden zu bauen, die diplomatischen Anstrengungen, damit die Waffen schweigen

Ohne ehrliches Bemühen um Verständigung geht es nicht

„Ohne Initiativen, ohne das ehrliche Bemühen um Verständigung geht es nicht.”  Man sehe in der Ukraine, im Nahen Osten und an zu vielen weiteren Orten weltweit, wie sehr der Friede fehle. Die lange Geschichte der Menschheit zeige, dass „leider Gottes der Krieg ein Normalzustand gewesen ist und der Frieden die Ausnahme”.

Wörtlich erklärte Wilmer: „Wir dürfen niemals aufhören, auf den Frieden zu hoffen, und sollten alles versuchen, um ihn zu erreichen. Wenn ein solches Bündnis, wie es Kardinal Marx anregt, Vorschläge dazu entwickeln würde, wäre das ganz sicher ein Gewinn.“ Ein Friedensbund hätte ein zentrales Anliegen: den Frieden zu fördern. Die Stärke der katholischen Kirche liege gerade in ihrer weltweiten Vernetzung. Gerade hier liege die Chance, sich über alle Grenzen hinweg, um einen Frieden für alle Menschen zu bemühen.“  DT/reg

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