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Mehrheit der Deutschen fremdelt mit Sündenerlass nach Beichte

44 Prozent finden das Konzept, dass nach dem Beichten die Sünden erlassen werden, schlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine „Tagespost“-Umfrage.
Beichte und Sündenerlass
Foto: IMAGO/ (www.imago-images.de) | Die Frage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Wie finden Sie das Konzept, dass einem nach dem Beichten die Sünden erlassen werden?“

Die Mehrheit der Deutschen findet das Konzept, dass nach dem Beichten die Sünden erlassen werden, schlecht (44 Prozent, kumuliert). Dabei bewerten dies 14 Prozent als „eher schlecht“ und 30 Prozent als „sehr schlecht“. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Demgegenüber stehen lediglich acht Prozent, die dieses Konzept sehr gut und 18 Prozent, die es eher gut finden (26 Prozent, kumuliert). Ein Fünftel der Befragten (20 Prozent) wissen hier keine Einschätzung abzugeben; elf Prozent machen keine Angabe.

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Die Frage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Wie finden Sie das Konzept, dass einem nach dem Beichten die Sünden erlassen werden?“ Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil derer, die das Konzept des Beichtens gut finden von 42 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen bis auf zwölf Prozent bei den über 70-Jährigen. Der umgekehrte Trend findet sich entsprechend bei denjenigen, die das Beichten negativ bewerten (Anstieg von 35 auf 52 Prozent).

42 Prozent der Katholiken finden Sündenerlass gut

Während römisch-katholische das Konzept, dass nach dem Beichten die Sünden erlassen werden, mit 42 Prozent mehrheitlich gut finden, überwiegt bei evangelisch-landeskirchlichen (46 Prozent), freikirchlichen (49 Prozent) und konfessionslosen Befragten (55 Prozent) die gegenteilige Ansicht. Umfrageteilnehmer sonstiger Religionen und Konfessionen sind hier gespalten zwischen positiver (38 Prozent) und negativer Beurteilung (40 Prozent).

Für die Erhebung wurden 2.010 erwachsene Personen vom 29. September bis 2. Oktober befragt.  DT

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