Die Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Mariendonk, Schwester Christiana Reemts OSB, hat am Samstag in der Kölner Hochschule für Katholische Theologie die unzerstörbare Schönheit der Kirche hervorgehoben.
Bei der Vorstellung des Buchs „Urworte des Evangeliums – Für einen neuen Anfang in der katholischen Kirche“ der Initiative Neuer Anfang, dessen Mitherausgeberin sie ist, erklärte die Ordensfrau, die Kirche sei schön durch Christus und daher trotz allem, was sie beschmutze, schön. Der Kirchenvater Johannes Chrysostomos (+ 407) habe zu Recht erklärt: „Eher bringst du die Sonne zum Erblinden als die Kirche zum Verschwinden“. Es sei heute ein Trost, sich zu vergegenwärtigen, dass Gott die Menschen durch die Kirche retten wolle.
Einheit im Glauben als gemeinsames Fundament
Die Initiative „Neuer Anfang“ hatte im Herbst 2023 ein Symposion in der Abtei Mariendonk veranstaltet, aus dem das Buch entstanden war. Schwester Christiana Reemts zufolge verband „die Liebe zur Kirche und das Wissen um ihre Schönheit“ die einander zuvor teilweise unbekannten Teilnehmer. Das gemeinsame Fundament sei die Einheit im Glauben gewesen. Sie selbst habe während des Symposions erlebt, was Synodalität außerhalb ihrer Gemeinschaft sei, beschrieb die Äbtissin, die auf der Website ihres Klosters bloggt, ihre Erfahrungen während des Symposions.
Synodalität bestehe darin, gemeinsam einen Weg zu gehen und nicht „über einen Weg zu diskutieren“. Auch das gemeinsame Stundengebet mit dem Konvent in Mariendonk sei ein wichtiges Element der Gemeinschaft jener Tage gewesen.
Ein ausführlicher Bericht über die Buchvorstellung, bei der auch der Abt von Stift Heiligenkreuz, Pater Maximilian Heim OCist, der Rektor der KHKT, Christoph Ohly und die Theologen Martin Brüske und Bernhard Meuser sprachen, erscheint in der nächsten Druckausgabe.










