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„Das kann doch nicht der wahre Jakob sein!“

Eine Leserreise der „Tagespost“ führte in den Südwesten Frankreichs. Als „Pilger der Hoffnung“ wandelten die Teilnehmer auch auf den Spuren des heiligen Thomas von Aquin.
Pont Valentré in Cahors (Frankreich)
Foto: Copyright: xDreamstimexMilacroft (www.imago-images.de) | Eines der eindrucksvollsten mittelalterlichen Brückenbauwerke des Mittelalters, über das die Jakobspilger schreiten: Pont Valentré in Cahors.

Mauern, Türmen und Zinnen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Im 13. Jahrhundert war sie eine Hochburg der Katharer, einer damals im Südwesten Frankreichs weitverbreiteten Glaubensbewegung, die von Rom als häretisch eingestuft wurde. Beim blutigen Albigenserkreuzzug, der 1209 begann, wurde die bis dahin als uneinnehmbar geltende Festung gestürmt. Bei herrlichem Wetter ließ sich die Mittagspause auf den malerischen, baumbestandenen Plätzen von Carcassonne angenehm verbringen. In der Unterstadt, einer 1247 von König Ludwig IX. errichteten Bastide, wurde der Pilgergruppe in der gotischen Saint-Vincent ein herzlicher Empfang durch die Mesnerin Marie Gally bereitet.

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