Ein junger Mann sagte einmal, er könne kaum eine Minute in der Stille aushalten. Auch diesen Satz brüllte er eher heraus, als dass er ihn sprach – die Musik dröhnte so laut, dass man sonst kein Wort verstanden hätte. Lärm war seine Realität. Auf die Frage nach dem Warum gestand er: Er halte es eben nicht aus, allein mit sich zu sein. Genau dazu jedoch lädt der Aschermittwoch ein, der den Übergang von Karneval in die Fastenzeit markiert. Manchem steckt der Karneval noch in den Gliedern: Der Kater pocht im Kopf, der Magen rebelliert, und vielleicht hängen noch Luftschlangen in den Haaren. In diesen Zustand hinein tritt der Aschermittwoch. Größer könnte der Gegensatz kaum sein. Wo eben noch ausgelassen gefeiert und das Leben ...
Aschermittwoch: „Staub bist du!“
Was bleibt, wenn der Karnevalsrausch verstummt? Staub, Asche und der Ruf zu einem hoffnungsvollen Neubeginn.
