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Papst Franziskus: „Sich impfen zu lassen ist ein Akt der Liebe“

 Eindringlicher Appell von Papst Franziskus, sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen.
Papst Franziskus fordert alle Menschen auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Foto: Alessandra Tarantino (AP) | Papst Franziskus forderte in einer Videobotschaft die Menschen aller Völker dieser Erde dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Mit einer außergewöhnlichen Videobotschaft hat Papst Franziskus die Menschen aller Völker dieser Erde dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Sich impfen zu lassen, mit von den zuständigen Autoritäten zugelassenen Impfstoffen, ist ein Akt der Liebe“, so Franziskus in der auf Spanischen gehaltenen Ansprache, die das Presseamt des Heiligen Stuhls am Mittwochmorgen auch auf Englisch und Italienisch verbreitet hat. „Und einen Beitrag dazu zu leisten, dass der größte Teil der Leute sich impfen lässt, ist ein Akt der Liebe“. Liebe zu sich selbst, so der Papst weiter, Liebe zur Familie und zu den Freunden, Liebe zu allen Völkern. „Die Liebe ist auch sozial und politisch“, erklärt der Papst, „sie ist universal und zeigt sich überschäumend in kleinen Gesten der persönlichen Liebe, die in der Lage sind, die Gesellschaft umzuwandeln und zu verbessern“.

Kardinäle unterstützen den Papst

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Bei seinem Appel wird der Papst von einigen amerikanischen Bischöfen und Kardinälen unterstützt, die in dem Video ebenfalls auf Spanisch zu Wort kommen. So Erzbischof José Horacio Gómez Velasco, der Metropolit von Los Angeles, der zur Zeit Vorsitzender der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten ist, Kardinal Carlos Aguiar Retes, Erzbischof von Mexico City, Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga aus Tegucigalpa in Honduras, Kardinal Cláudio Hummes aus Sao Paolo, der auf Portugiesisch spricht, Kardinal José Gregorio Rosa Chavez, Weihbischof von El Salvador, sowie Héctor Miguel Cabrejos Vidarte, Erzbischof von Trujillo in Peru.

Eine Botschaft vor allem an Amerika

Wie Franziskus in der Videobotschaft ausführt, sei das Sich-Impfen-Lassen „eine einfache, aber tiefgreifende Weise, das Allgemeinwohl zu fördern und sich um die anderen zu sorgen, besonders um die anfälligsten“. Er bitte Gott, sagt der Papst, „dass jeder mit seinem kleinen Sandkörnchen, seiner kleinen Geste der Liebe mitwirkt. Wie klein diese auch ist, die Liebe ist immer groß. Mit diesen kleinen Gesten an einer besseren Zukunft mitzuwirken. Möge Gott euch segnen und vielen Dank!“ Die bei dem Video ebenfalls in Erscheinung tretenden Kardinäle und Bischöfe stellen sich ganz hinter das Anliegen des Papstes: Man wolle, so sagt etwa Kardinal Aguiar Retes von Mexico City, Amerika „von Norden bis Süden“ impfen lassen. Die Videobotschaft scheint sich besonders an den amerikanischen Kontinent und hier vor allem an die spanischsprachige beziehungsweise portugiesischsprachige Bevölkerung zu richten. DT/gho
 

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