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Im Schatten des Zweiten Weltkrieges – im Dienst Gottes

Als Priester unter französischen Zwangsarbeitern wirkte Pierre de Porcaro im Untergrund in Dresden. Bis er ins KZ Dachau kam, wo er kurz vor der Befreiung an Typhus starb.
Seliger Pierre de Porcaro, Märtyrer
Foto: IN | Nach dem Krieg wurde das Priesterseminar in Versailles nach Pierre de Porcaro benannt. Er gehört zu den 50 Märtyrern, die am 13. Dezember 2025 in Paris seliggesprochen wurden.

„Dort sterben sie wie die Fliegen, bis zu 35 am Tag“, schrieb ein Augenzeuge über die Typhus- und Fleckfieberepidemie, die im Konzentrationslager Dachau in den Monaten vor der Befreiung grassierte. „LKW mit Stapeln von Leichen. Da liegen sie, nackte Körper, Körper sind sie nicht, aber Knochen mit Leder überzogen, Arme, Köpfe und Beine hängen über den Rand des Wagens. Mit offenem Mund, Zunge hängt heraus und Augen starren in die leere Luft, als ob sie fragen, warum? Warum genau soll ich sterben? Warum konnte ich nicht wie die anderen leben? Wer ist so mächtig, dass er wegnehmen kann mein Recht zu leben? Bin ich nicht ein Mensch? Nein, Kumpel, du bist nicht Mensch, sind wir keine Menschen in diesem Draht.

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