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Synodaler Weg fordert Weiheämter für Frauen

Sakramentale Ämter sollen künftig für Menschen jeden Geschlechts offen stehen, wünscht eine Mehrheit der Synodalen in Frankfurt.
Forderungen nach Frauenweihe und Demokratisierung der Kirche
Foto: Synodaler Weg/ Maximilian von Lachner | Am Abend wurden die Forderungen nach Frauenweihe und Demokratisierung der Kirche konkretisiert.

Das Weihesakrament soll auch Frauen gespendet werden können. Das forderte die dritte Vollversammlung des Synodalen Wegs am Freitag in Frankfurt. Eine deutliche Mehrheit der Teilnehmer wie auch der Bischöfe sprach sich für die Öffnung von Weiheämtern für Frauen aus.

Bischöfe sollen Papst Franziskus um Indult ersuchen

In zwei Handlungstexten plädierten die Synodalteilnehmer für einen Frauendiakonat sowie für die Gründung einer Kommission unter Federführung des künftigen nationalen Synodalrats. Diese soll sich mit dem Thema des „sakramentalen Amtes von Menschen jeden Geschlechts“ befassen.

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Für das Papier „Frauen im sakramentalen Amt“ votierten 158 Stimmberechtigte, 36 stimmten dagegen, zwölf enthielten sich. Der zweite Text mit dem Titel „Diakonat der Frau“ wurde mit 163 Ja-Stimmen angenommen, während 42 Synodale mit Nein stimmten und sechs sich enthielten. Mit letzterem Papier erteilt die Synodalversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) den Auftrag, bei Papst Franziskus um ein sogenannte „Indult“ zu ersuchen – die Erlaubnis, das Amt des Diakons für Frauen zu öffnen.

Zudem stimmte die Vollversammlung für mehr Mitbestimmungsrechte bei der Wahl katholischer Bischöfe. Einem entsprechenden Handlungstext mit dem Titel „Einbeziehung der Gläubigen in die Bestellung des Diözesanbischofs“ stimmten 177 Synodale in erster Lesung zu, 24 stimmten dagegen, sechs enthielten sich. Das Papier erhielt auch die nötige Zweidrittelmehrheit der anwesenden Bischöfe: 42 stimmten dafür, elf dagegen, vier enthielten sich. Verbindlich ist der Text damit nicht. Die Bischöfe können individuell darüber entscheiden, ihn in ihren Bistümern umzusetzen.  DT/pwi

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