Bonn

Kirchensteuer auf Rekordhöhe 

Die Kirchensteuereinnahmen der deutschen Bistümer steigen trotz der Rekordaustrittszahlen in  neue Höhen.

Kirchensteuer auf Rekordhöhe 
Problematisch ist nicht die allgemeine Verpflichtung der Gläubigen, ihre Kirche auch mit Geld zu unterstützen. Stein des Anstoßes ist vielmehr die Strenge, mit der die deutschen Bischöfe als Gesetzgeber die Kirchensteuerabgabe mit der Einheit der katholischen Kirche verbunden hab... Foto: Harald Oppitz (KNA)

Die deutschen Bistümer nahmen im Jahr 2019 Kirchensteuer in Höhe von 6.761 Milliarden Euro ein.

Die DBK veröffentlichte heute die Broschüre „Kirchen in Zahlen“. Darin gibt die Deutsche Bischofskonferenz die Höhe der Einkünfte der Gesamtheit der deutschen Diözesen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), schreibt in seinem Vorwort zur Broschüre: „Bei allen Krisen und Unsicherheiten dürfen wir aber auch erfahren: Unsere Kirche lebt und sie wird als Größe in der Gesellschaft, vor allem aber im Leben der Menschen wahrgenommen.“ Davon berichte die Arbeitshilfe, mit der die katholische Kirche zeigen wolle, wie das kirchliche Leben in Deutschland aussehe. Die Übersicht zur Entwicklung der Kirchensteuer findet sich auf der vorletzten Seite der Broschüre. Eine Erklärung zum Zusammenhang von steigenden Kirchenaustrittszahlen und gleichzeitig erneut steigender Kirchensteuer wird nicht hergestellt. Diese Tendenz besteht bereits seit mehreren Jahren. 

 

DT/pwi

Weitere Informationen zur Kirchensteuer finden Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos hier .