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Wie Jan Ledóchowski für christliche Werte kämpft

„In meiner Familie verband sich das Katholische mit dem Freiheitskampf“, sagt der Präsident der „Plattform Christdekokratie, Jan Ledóchowski, im Gespräch mit der „Tagespost“.
Jan Ledóchowski bei Papst Franziskus
Foto: OR | Jan Ledóchowski bei Papst Franziskus; Kardinal Schönborn präsentierte den katholischen Politiker in Rom.

Das politische Gen hat Jan Ledóchowski ebenso geerbt wie die katholische Verwurzelung und den Kampf für Freiheit und Menschenrechte. Immerhin hat der Präsident der österreichischen „Plattform Christdemokratie“, der jetzt für den Wiener Gemeinderat kandidiert, unter seinen Ahnen nicht nur einen Erzieher von Kaiser Franz Joseph und einen Adjutanten von Kaiser Karl, sondern auch einen Kardinal, einen Jesuitengeneral, einen Märtyrer, eine Selige und eine Heilige.

Einsatz für Lebensschutz, Ehe und Familie

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„Wir Christen haben eine Verantwortung und dürfen uns nicht aus der Gesellschaft zurückziehen“, sagt der Vater von vier kleinen Kindern im Gespräch mit der „Tagespost“. Er exponiert sich in Österreich für den Schutz der ungeborenen Kinder, für Ehe und Familie und – in diesen Tagen brandaktuell – gegen die Legalisierung der Euthanasie.

Über die Helden und die Heiligen aus der eigenen Familiengeschichte kann er detailliert Auskunft geben. Beeindruckend sind da vor allem jene vier Geschwister, von denen einer als polnischer General in einem KZ ermordet wurde, ein zweiter von 1915 bis 1942 den Jesuitenorden leitete, während ihre beiden Schwestern je einen katholischen Orden gründeten. Eine von ihnen, Ursula Ledóchowska, wurde später heilig-, die andere seliggesprochen. Von solchen Onkeln und Tanten hat Jan Ledóchowski die Unerschrockenheit im Glaubenszeugnis und den Sinn für praktische Aktionen geerbt, aber auch das politische Gen.

"Ich will die politische Kultur ändern"

Derzeit kämpft er als ÖVP-Gemeinderatskandidat auf Platz 33 um den Einzug in den Wiener Landtag. Ledóchowski möchte daran mitwirken, dass die christliche Zivilgesellschaft ihre Werte in die Politik einbringt. Unterstützt wird der leidenschaftliche Katholik dabei auch von Kopten, Orthdoxen und Freikirchlichen. „Ich will die politische Kultur ändern“, sagt Ledóchowski. Und: „Wenn der Thomas-Morus-Moment kommt, dann ist es eben so!“  DT/sba

Lesen Sie ein ausführliches Portrait des Präsidenten der „Plattform Christdemokratie“, Jan Ledóchowski, in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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Redaktion Katholikinnen und Katholiken

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