Die Stiftung Ja zum Leben hat ihrer Stifterin und langjährigen Vorsitzenden Johanna Gräfin von Westphalen anlässlich ihres zehnten Todestags erneut gedankt. Dies geht aus ihrer Pressemitteilung von Mittwoch hervor.
Nach dem Vorbild des seligen Kardinals von Galen, ihrem Großonkel, setzte Von Westphalen sich ihr Leben lang für den Schutz ungeborener Menschen sowie für Frauen und Familien in Not ein. Sie engagierte sich beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), als CDU-Mitglied für das Lebensrecht ab der Empfängnis und die Förderung des Familiengedankens und stieß Initiativen der Lebensrechtsbewegung an. 1985 wurde sie Mitgründerin der Christdemokraten für das Leben (CDL), drei Jahre später gründete sie mit ihrem Sohn Friedrich die Stiftung Ja zum Leben, „um Frauen im Schwangerschaftskonflikt jede mögliche Hilfe anzubieten. Vielen Menschen war und ist sie bis heute in ihrem unermüdlichen, geradlinigen und doch immer auch von Humor geprägten Einsatz ein Vorbild“, heißt es von der Stiftung.
Ihr Vermächtnis lebt weiter
Von Westphalen war darüber hinaus Großkreuz-Dame des Päpstlichen Ritterordens des Heiligen Gregors des Großen und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Sie kam 1936 als Johanna von Galen in Westfalen zur Welt. Sie und ihr Mann Clemens August Graf von Westphalen zu Fürstenberg bekamen sechs Kinder.
Ihre Arbeit als Stiftungsvorsitzende führt ihre Tochter Marie Elisabeth Hohenberg fort. „Vor zehn Jahren ist meine Mutter verstorben, aber ihr Vermächtnis lebt weiter“, so Hohenberg. Die Stiftung Ja zum Leben unterstützt Schwangerschaftsberatungen, bietet Bildungsinitiativen zum Lebensrecht ungeborener Menschen an sowie materielle und finanzielle Nothilfen für Frauen und Familien. DT/elih
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