In John Baleys liebevoller „Elegie für Iris“ – gemeint ist mit „Iris“ die Ehefrau, Romanautorin und Philosophin Iris Murdoch – nehmen wir teil am Leben eines höchst skurrilen britischen Ehepaares, auch an ihrer Suche nach Orten, Häusern und Wohnungen. In „Cedar’s Lounge“, einem Landhaus in der Nähe von Oxford, hatten die beiden eine Bleibe gefunden – ein anfangs bezauberndes Refugium inmitten einer parkähnlichen Landschaft, das aber mit den Jahren innen und außen „zuwuchs“. Iris hatte nur Sinn für ihre Bücher und war für Haus- und Gartenarbeit nicht zu gebrauchen.
Die Kunst des rechtzeitigen Aufbruchs
Über morsches Gebälk, kluge Kinder und die Balance zwischen Nähe und Distanz im Alter.
