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Nur knapp jeder Vierte glaubt an besseres Pandemie-Management der Ampel

23 Prozent der Deutschen glauben, dass die Ampel-Koalition Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung. Auch Katholiken sind nicht zuversichtlicher.
Erwartungen an die Ampel
Foto: Christoph Soeder (dpa) | Unter den katholischen Befragten kommt die Erhebung beinahe zum selben Ergebnis wie im Bundesdurchschnitt: Nur 22 Prozent der Katholiken vertraut der künftigen Ampel-Regierung in der Pandemie eher als der ...

Nur knapp jeder vierte Deutsche (23 Prozent) ist der Meinung, dass die Ampel-Koalition Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Gleichzeitig glaubt eine relative Mehrheit von 40 Prozent der Befragten nicht, dass die Ampel beim Corona-Management besser abschneiden wird. Jedoch ist auch der Anteil der Unentschlossenen hoch: So wissen 32 Prozent nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Unter-30-Jährige glauben häufiger an die Ampel

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich glaube, dass die Ampel-Koalition (SPD, Grüne, FDP) Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung.“ Befragte unter 30 Jahren sind weitaus häufiger (32 Prozent) als ältere Befragte der Meinung, dass die Ampel-Koalition Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung. In allen anderen Altersgruppen liegt dieser Anteil zwischen 18 und 22 Prozent.

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Unter den katholischen Befragten kommt die Erhebung beinahe zum selben Ergebnis wie im Bundesdurchschnitt: Nur 22 Prozent der Katholiken vertraut der künftigen Ampel-Regierung in der Pandemie eher als der Vorgängerregierung. 42 Prozent von ihnen sind gegenteiliger Ansicht. Auch hier ist der Anteil der Unentschlossenen groß: 32 Prozent wissen nicht, wie sie sich in der Frage des Pandemie-Managements der Ampel positionieren sollen. Auch von den Protestanten glauben nur 22 Prozent, dass SPD, Grüne und FDP besser durch die Pandemie führen werden als die Große Koalition. 41 Prozent glauben dies nicht, unentschlossen sind 34 Prozent. Ähnlich ist das Ergebnis unter freikirchlichen Befragten: 24 Prozent glauben an ein besseres Pandemie-Management der Ampel, 41 Prozent tun dies nicht. Und auch unter Freikirchlern ist der Anteil der Unentschlossenen ausgesprochen hoch (32 Prozent). 

Grünen-Anhänger am zuversichtlichsten

Die Erhebung, für die 2.129 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 26. und dem 29. November befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf. Erwartungsgemäß glauben von den Anhängern der Union nur sehr wenige (13 Prozent), dass die Ampel-Koalition Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung. 68 Prozent glauben dies nicht. Geringer ist das Vertrauen in das Pandemie-Management der Ampel nur unter AfD-Wählern (10 Prozent). Von den Linken-Wählern glauben mit 26 Prozent immerhin mehr als der Bundesdurchschnitt daran, dass die Ampel das Land besser durch die Pandemie führen werde. 

Die Anhänger der an der Koalition beteiligten Parteien kommen in ihrer Bewertung zu keinem eindeutigen Ergebnis: Am häufigsten glauben Wähler der Grünen an ein erfolgreiches Pandemie-Management der künftigen Regierung (41 Prozent), gefolgt von SPD-Anhängern mit 40 Prozent. Wähler der FDP sind jedoch skeptischer: Von ihnen glauben nur 33 Prozent daran, dass die Ampel-Koalition Deutschland besser durch die Corona-Krise führen wird als die vorherige Regierung.  DT/mlu

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