Es klingt wie so oft nach Präsidentenwahlen in Afrika: Ein Kandidat wird zum Sieger erklärt, die Opposition erkennt das Ergebnis nicht an. Es kommt zu Gewalt im Streit um die Deutungshoheit über Wahlverlauf und Ausgang. Die eine Seite wirft der anderen Bestechung, Fälschung und Missachtung des Wählerwillens vor. So auch in Sambia nach einem turbulenten Urnengang am 13. August dieses Jahres.
Morgendämmerung am Sambesi
Sambias gerade wiedergewählter Präsident Hakainde Hichilema ist anders als seine Amtskollegen: Unternehmer, einer der reichsten Männer des Landes und bekennender Christ.
