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Die Merz-Krise, das Erhard-Trauma und Adenauers Staubsauger

So oder so: Die nächste Woche wird für die CDU historisch. Ein Blick in die schwarze Geschichte hilft, die Fallhöhe zu erkennen.
Der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer am 7. August 1957 in Wuppertal
Foto: IMAGO / United Archives Keystone | Wie der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer mit rechten Kleinparteien umging, kann man mit dem Begriff Staubsauger-Methode umschreiben. Im Bild: Adenauer hält einen Staubsauger Kobold der Firma Vorwerk.

„Ludwig Erhard ist und bleibt Kanzler.“ Vor ziemlich genau 60 Jahren sprach Rainer Barzel im Herbst 1966 diese Worte, damals Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion. Wenige Wochen später trat Ludwig Erhard als Bundeskanzler zurück. Dieses Ereignis wirkt bis heute in die CDU-Seele hinein. Es war das bisher einzige Mal, dass die Christdemokraten ihren Kanzler fallen ließen. Sicher, auch Adenauer wurde zum Rücktritt von vielen Seiten gedrängt, und Helmut Kohl wollten 1989 die Putschisten vom Bremer CDU-Parteitag ans Leder, aber das waren eben alles gescheiterte Aufstände. Ludwig Erhard hingegen saß zum Schluss allein im Kanzlerbungalow.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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