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Mehrheit: Kinderreiche Familien müssen gefördert werden

54 Prozent der Deutschen meinen, dass die Bundesregierung kinderreiche Familien fördern sollte, um gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Dies ergibt eine aktuelle Tagespost-Umfrage.
Fachkräftemangel
Foto: IMAGO/KH (www.imago-images.de) | Sämtliche Religionsgruppen sprechen sich jeweils mehrheitlich für eine Förderung von kinderreichen Familien aus, um so den Fachkräftemangel langfristig zu bekämpfen.

Die absolute Mehrheit von 54 Prozent der Deutschen ist der Ansicht, dass die Bundesregierung kinderreiche Familien fördern sollte, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. 25 Prozent teilen diese Auffassung nicht. 18 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen, drei Prozent wollen dazu keine Angabe machen.

57 Prozent der Katholiken stimmen zu

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Die Bundesregierung sollte kinderreiche Familien fördern, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken.“ In allen Altersgruppen spricht sich eine absolute Mehrheit der Befragten für eine Förderung kinderreicher Familien aus – abgesehen von den ältesten Befragten, den über 70-Jährigen. Dort sind es 48 Prozent, die der These zustimmen. Am häufigsten tun dies die jüngsten Befragten zwischen 18 und 39 Jahren (57 Prozent). 

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Sämtliche Religionsgruppen sprechen sich jeweils mehrheitlich für eine Förderung von kinderreichen Familien aus, um so den Fachkräftemangel langfristig zu bekämpfen (44 bis 58 Prozent). Einigkeit herrscht auch bei den Anhängern der großen christlichen Kirchen. So sprechen sich jeweils 57 Prozent der katholischen und protestantischen Befragten für eine Förderung kinderreicher Familien aus. Bei den Katholiken sind 22 Prozent gegenteiliger Ansicht, bei den Protestanten 25 Prozent. Freikirchler positionieren sich etwas anders: Von ihnen stimmen nur 44 Prozent der Aussage zu, 35 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. 

Die Erhebung, für die 2.008 erwachsene Personen vom 02. bis 05. Dezember befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Parteizugehörigkeit auf. Sämtliche Wählergruppen sprechen sich jeweils absolut-mehrheitlich für eine Förderung von kinderreichen Familien aus, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken (51 bis 63 Prozent). Am häufigsten tun dies Anhänger der Linken (63 Prozent), gefolgt von SPD-Wählern mit 62 Prozent und FDP-Wählern mit 58 Prozent. Von den Grünen-Anhängern stimmen 57 Prozent zu, von den Anhängern der Union 52 Prozent und von den AfD-Wählern 51 Prozent.  DT/mlu

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