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Kamala Harris stößt bei Katholiken auf Kritik

US-Lebensschützer beklagen: Mit der kalifornischen Senatorin Kamala Harris als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft gehen die Demokraten mit dem abtreibungsfreundlichsten Duo, das es jemals gegeben hat, ins Rennen um das Weiße Haus.
Biden zieht mit Harris als Vize-Kandidatin in Wahl
Foto: Carolyn Kaster (AP) | Harris, die ursprünglich selbst angetreten war, um für die Demokraten ins Rennen um die US-Präsidentschaft zu gehen, ist seit langem für ihre äußerst abtreibungsfreundliche Haltung bekannt.

Zahlreiche US-Lebensschützer haben mit deutlicher Kritik auf die Ankündigung Joe Bidens reagiert, die kalifornische Senatorin Kamala Harris zur Kandidaten für die Vizepräsidentschaft der Demokraten zu ernennen. Das Duo Biden-Harris sei das abtreibungsfreundlichste in der Geschichte des Landes, betonte Judie Brown, Vorsitzende der Lebensrechtsorganisation „American Life League“ in einer Stellungnahme. Dass sich Biden, designierter Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahlen im November, für Harris entschieden habe, sei ein Beleg für die „totale Unterwerfung“ gegenüber der Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“, so Brown. Kein praktizierender Katholik könne das Duo unterstützen.

Kein praktizierender Katholik könne das Duo unterstützen

Eine weitere Lebensrechtsorganisation, „Democrats for Life of America“, beklagte, dass Harris den Abtreibungsgegnern innerhalb der demokratischen Partei überhaupt keine Zugeständnisse mache. 21 Millionen demokratischer Wähler würden so noch weiter von ihrer Partei entfremdet. Die Position der 55-Jährigen zum Lebensschutz sei weder mit der Mehrheit der Demokraten noch mit der Mehrheit aller Amerikaner in Einklang. Die Organisation forderte Harris und Biden auf, auf Pro-Life-Demokraten zuzugehen und das Programm der Partei bezüglich Abtreibung neu zu justieren.

Einsatz für "reproduktive Rechte"

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Harris, die ursprünglich selbst angetreten war, um für die Demokraten ins Rennen um die US-Präsidentschaft zu gehen, ist seit langem für ihre äußerst abtreibungsfreundliche Haltung und ihren Einsatz für sogenannte „reproduktive Rechte“ bekannt. In einer der parteiinternen TV-Debatten attackierte sie Biden sogar, da er lange ein Gesetz unterstützte, das die staatliche Finanzierung von Abtreibungen massiv einschränkt. Zudem gilt sie als Unterstützerin der gleichgeschlechtlichen Ehe.

DT/mlu

Joe Biden ist angetreten, um auch moderate Wähler der Mitte anzusprechen. Weshalb das nun mit Kamala Harris schwieriger werden könnte - und warum diese bei Katholiken nicht nur aufgrund ihrer Haltung zum Lebensschutz auf Ablehung stößt, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos

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Redaktion Demokratische Partei (USA) Joe Biden Kamala Harris Weißes Haus

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