Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Friedensszenarien

Israel und Ukraine: Die Kriege vor unserer Tür

In der kommenden „Tagespost“-Ausgabe: Auf welchen Frieden dürfen die Menschen in Kiew und Tel Aviv hoffen?
Jahrestag Kriegsbeginn Ukraine – Bremen
Foto: Sina Schuldt (dpa) | Eine Fahne bei einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine. Wie kann Friede in der Ukraine und in Nahost.

Seit Russlands völkerrechtswidrigem Angriff auf die Ukraine am 22. Februar 2022 sowie den Terrorattacken der Hamas auf Israel am 7. Oktober dieses Jahres befinden sich beide angegriffenen Staaten im Verteidigungsmodus. Doch welche Friedensszenarien sind für die beiden Konflikte, die sich direkt vor Europas Tür abspielen, realistisch?

Die Ukraine ist am Limit – Israel will Gaza „entnazifizieren“

In der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ skizzieren die Politikredakteure Stephan Baier hinsichtlich der Ukraine und Stefan Ahrens hinsichtlich Israels mögliche Wege zum Frieden: Mit Blick auf die Ukraine muss festgestellt werden, dass diese sich militärisch, politisch, finanziell und psychologisch auf eine allmähliche Erschöpfung zubewegt – denn Russland wirft weiterhin menschliches Kanonenfutter und „Frankenstein“-Waffen an die Ukrainefront. Sollte zum Ende des Jahres zudem die westliche finanzielle und militärische Unterstützung weitestgehend eingestellt werden, droht den Menschen in der Ukraine ein Desaster.

Lesen Sie auch:

Im Nahen Osten wiederum ist Israels Armee nach tagelangen Feuerpausen zwecks der Freilassung entführter Geiseln der Hamas wiederum im Gaza-Streifen auf dem Vormarsch – und neben einer künftigen Pufferzone ist es vor allem das Ziel einer Endradikalisierung der Hamas-Anhänger in Gaza und im Westjordanland, welches das Kriegskabinett von Premierminister Benjamin Netanjahu vorschwebt. DT/sta

Wie realistisch dieses Szenario und ob damit eine Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land vollkommen obsolet geworden ist, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost.“

Themen & Autoren
Vorabmeldung Benjamin Netanjahu Gazastreifen Hamas

Weitere Artikel

Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, übt sich regelmäßig in Israelkritik. Aktivisten jubeln, doch es regt sich Widerstand.
04.03.2026, 07 Uhr
Patrick Peters
Humanitäre, völkerrechtliche und geopolitische Gründe sprächen dafür, doch die Regierung Netanjahu zeigt keine Anzeichen des Einlenkens.
01.08.2025, 11 Uhr
Stephan Baier
Die Hardliner in Teheran sehen sich als Sieger im Krieg gegen Israel und die USA – mit starken Argumenten.
18.06.2026, 11 Uhr
Stephan Baier

Kirche

Unerlaubte Bischofsweihen und Exkommunikation: Weit weg von Rom, in Écône, spürt man die Last eines historischen Moments jenseits der roten Linie.
09.07.2026, 09 Uhr
Alexander von Schönburg
Was kann der Mensch noch besser als die Künstliche Intelligenz? Knapp sieben Wochen nach „Magnifica humanitas“ zieht Reinhard Kardinal Marx in München ein selbstbewusstes Fazit.
08.07.2026, 19 Uhr
Jakob Ranke
Bei der dritten Ausgabe des Altöttinger Benedikt-XVI.-Forums steht Heilung im Mittelpunkt. Wie kann der Glauben dabei helfen? Ein Bericht.
07.07.2026, 15 Uhr
Athinea Andryszczak
Nach einem positiven Trend bei Taufen und Konversionen macht sich auch ein wachsendes Interesse am Priesterberuf bemerkbar. Besonders in einem Bistum zeigt sich die Wende.
07.07.2026, 15 Uhr
Simon Kajan