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Historiker: Linke steht vor Scherbenhaufen

Hubertus Knabe analysiert den Kurs von Sahra Wagenknecht und seine Konsequenzen für die Linke.
Ob Sarah Wagenknecht eine eigene Partei langfristig führen kann, bezweifelt Historiker Hubertus Knabe.
Foto: Tom Weller (dpa) | Ob Sarah Wagenknecht eine eigene Partei langfristig führen kann, bezweifelt Historiker Hubertus Knabe.

„33 Jahre nach dem Ende der DDR stehen Honeckers Erben vor einem Scherbenhaufen“, so der Historiker und Autor Hubertus Knabe. Grund dafür sei Sahra Wagenknecht, die Bundestagsabgeordnete der Linken, die seit Jahren mit der Parteiführung im Clinch liege. Immer unverblümter habe sie sich seit der letzten Bundestagswahl von der Parteipolitik distanziert. 

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Nach dem Erfurter Parteitag habe Wagenknecht selbst erklärt, dass es kaum Hoffnung gebe, dass die Linke ihren Niedergang stoppen könne. „Zu diesem Niedergang hat Wagenknecht seitdem erheblich beigetragen“, so Knabe. Wagenknecht habe Versuche, sie wieder in die Partei einzubinden, immer wieder torpediert. 

Dass Wagenknecht plane, eine neue Partei zu gründen, steht für Knabe fest. Bundesweite Umfragen deuteten auch auf gute Erfolgschancen hin. Das bedeute, so Knabe, das Ende der Linkspartei in Deutschland. Ob Wagenknechts Partei dann die Zeit überdauern könne, stehe auf einem anderen Blatt. DT/sdu 

Die ganze Analyse zur Zukunft der Linkspartei lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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