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Gegen woke Schulpolitik

Warum lassen wir es zu, dass Kinder so früh die Entscheidung treffen können, ihr Geschlecht zu ändern, fragt die Vorsitzende des Elternvereins NRW in einem Gastbeitrag.
Transgender in der Schule
Foto: IMAGO/berkay (www.imago-images.de) | Die LGBT-Lobbys stellen Transgenderismus als neue Freiheit und Stärke dar, ohne die Risiken zu benennen, beklagt Andrea Heck.

Wenn ein elfjähriges Kind sagt, dass es Spiderman sein möchte, werden seine Eltern ihm möglicherweise ein Kostüm kaufen oder seinen Lehrern in der Schule helfen, eines zu basteln. Wenn aber das Kind versucht, aus dem Fenster im dritten Stock zu springen, um den Superhelden zu imitieren, wird der Erwachsene ihm begreiflich machen, dass er sein Leben damit riskiert.

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Unvorstellbar wäre es, dass Eltern, Lehrer oder Ärzte dem Kind sagen, dass es Spiderman sein kann und ihm Medikamente geben, damit es die körperlichen Merkmale des Superhelden annimmt. Die Eltern würden mit Sicherheit das Sorgerecht verlieren und die Fachkräfte die Berufszulassung.

Warum werden die Jugendlichen nicht explizit aufgeklärt?

Warum lassen wir es zu, dass Kinder so früh die Entscheidung treffen können, das eigene Geschlecht zu ändern? Und warum werden die Jugendlichen nicht explizit und ausreichend über die schweren lebenslangen Folgen aufgeklärt? Im Bildungswesen werden Kinder stattdessen mit Broschüren und Texten bombardiert, die voll sind mit „ermutigenden“ Worten, damit sie die Furcht vor einer Geschlechtsumwandlung verlieren.

Die LGBT-Lobbys stellen Transgenderismus als neue Freiheit und Stärke dar, ohne die Risiken zu benennen. Dieser Schritt in das andere Geschlecht soll „gefeiert“ werden, wie es etwa in der Broschüre von „Schlau NRW“ steht. Und tatsächlich, nicht wenige Schulen verkünden lobend jedes Coming-out eines Kindes mit Videos, Reden der zuständigen Lehrer oder Schulleiter.

Das Schulministerium in NRW hat verkündet, das Aufklärungsmaterial zu Transgeschlechtlichkeit im Sinne einer stärkeren Betonung von Risiken zu überarbeiteten. Damit gesteht die Politik ein, dass der jetzige Trend nicht gesund ist. Wir werden dieses Dokument sehr achtsam überprüfen, ob es konform ist mit dem Art 6 (2) der Verfassung des Landes NRW: „Staat und Gesellschaft schützen sie (Kinder und Jugendliche) vor Gefahren für ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl.“

Die Autorin ist Vorsitzende des Elternvereins NRW

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Andrea Heck

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