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Frankreich bereitet weitere Lockerung der Abtreibungsgesetzgebung vor

2024 wurde die „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun plant das Gesundheitsministeriums längere Fristen und das Ende der Gewissensklausel.
Demonstration in Paris für ein „Recht auf Abtreibung“
Foto: IMAGO/Telmo Pinto (www.imago-images.de) | Demonstration in Paris für ein „Recht auf Abtreibung“. Das französische Gesundheitsministerium will die Abtreibungsgesetzgebung weiter lockern.

Anfang der Woche hat das französische Gesundheitsministerium den „Fahrplan Nationale Strategie für sexuelle Gesundheit 2026–2030“ herausgegeben, der eine weitere Verlängerung der gesetzlichen Abtreibungsfrist sowie die Abschaffung der besonderen Gewissensklausel für medizinisches Personal vorsieht. Der „Fahrplan“ des Gesundheitsministeriums wertet als Errungenschaft, dass Frankreich 2022 die Frist zur vorgeburtlichen Kindstötung von zwölf auf 14 Wochen nach der Befruchtung verlängerte. Dies habe den Zugang zum „Schwangerschaftsabbruch“ erweitert und die Zahl verspäteter Eingriffe verringert. Gesundheitsministerium spricht von „anhaltender Stigmatisierung“ der Abtreibung Das ...

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