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Abtreibung bis zur Geburt?

Der US-Bundesstaat Massachusetts senkt die Hürden für Spätabtreibungen. Lebensschützer sprechen von einer faktischen Freigabe bis zur Geburt.
Maura Haeley
Foto: IMAGO/Nathan Morris (www.imago-images.de) | Gouverneurin Maura Healey bei einem Wahlkampfauftritt 2024. Mit "reproduktiver Freiheit" ist meist die möglichst vollständige Freigabe der Abtreibung gemeint.

Der US-Bundesstaat Massachusetts hat die bisherige 24-Wochen-Grenze für Abtreibungen aufgehoben. Nach dem „Prioritizing Patient Access to Care Act“, den Gouverneurin Maura Healey am Montag unterzeichnet hat, dürfen Abtreibungen ohne Frist vorgenommen werden. Das Gesetz tritt 90 Tage nach der Unterzeichnung, am 8. November, in Kraft. Bislang waren Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche nur zulässig, wenn sie zum Schutz des Lebens oder der körperlichen beziehungsweise psychischen Gesundheit der Mutter erforderlich waren oder beim ungeborenen Kind eine tödliche beziehungsweise besonders schwere Diagnose vorlag. Diese gesetzlich festgelegten Voraussetzungen entfallen. Künftig kann ein Arzt aufgrund seines ...

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