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FDP will künstliche Befruchtungen fördern

Die Liberalen wollen die staatliche Förderungen künstlicher Befruchtungen auf lesbische Paare und Alleinstehende ausdehnen. Der Auftakt ist schon gemacht.
Fortsetzung der Sondierungsverhandlungen
Foto: Michael Kappeler (dpa) | Will Kinderlosen unterstützende Maßnahmen durch künstliche Befruchtung ermöglichen: FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding.

Die FDP will die staatliche Förderung künstlicher Befruchtungen auf lesbische Paare und Alleinstehende ausdehnen. Der Auftakt ist schon gemacht: Am 01. Februar debattierte der Bundestag bereits in Erster Lesung einen entsprechenden Gesetzentwurf, den die Bundestagsfraktion der Liberalen eingebracht hatte. Im Anschluss wurde er zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. „Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind ungewollt kinderlos, und die Zahl steigt“, so die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding in ihrer Rede. Längere Ausbildung und häufige Jobwechsel führten dazu, dass sich Menschen heute immer später dafür entschieden, Kinder zu bekommen. „Viele so spät, dass sie Hilfe benötigen“, meinte Suding. SPD und Grüne hätten jedoch die „Unterstützung für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung“ im Jahr 2004 stark reduziert. Suding bezieht sich hier auf das 2004 in Kraft getretene Gesundheitsmodernisierungsgesetz. Dieses erlaubt den gesetzlichen Krankenkassen nur noch drei statt vier Versuche einer künstlichen Befruchtung zu fördern. Mehr noch: Anstatt wie zuvor 100 Prozent, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seitdem nur noch die Hälfte der Kosten, die bei einer sogenannten Kinderwunschbehandlung anfallen.

Mehr dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 08. Februar.

DT

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