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Orthodoxe Nöte, katholische Antwort

Intrigen, Verleumdungen und Grabenkämpfe begleiteten das Panorthodoxe Konzil, das vor zehn Jahren auf Kreta stattfand.
Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel
Foto: Meda Petraskaité/ Tagespost | Bartholomäus I., der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, hier Anfang Juni in Vilnius, Prothos aller orthodoxen Kirchenhäupter und seit Jahrzehnten ein Vorkämpfer der Ökumene.

Vor einem Jahrzehnt fand auf Kreta das erste und einzige Panorthodoxe Konzil der Neuzeit statt. Nach jahrzehntelanger Vorbereitung wollten die 14 autokephalen orthodoxen Kirchen ein Zeichen der Einheit setzen, wegweisende Erklärungen verabschieden und so ihre Rolle im Heute finden. Die langen, detailreichen Vorarbeiten hinderten jedoch mehrere Orthodoxien nicht daran, das Konzil in letzter Minute zu boykottieren. Da ging es um jurisdiktionelle Streitfragen zwischen Patriarchaten, aber auch um theologischen Dissens.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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