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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Neues Gesetz in China

Chinas Blütenvielfalt

Peking meint, dass die nationale Identität der auf dem Territorium Chinas lebenden Menschen einheitlich sein sollte.
Peking Volkskongress
Foto: IMAGO/Wang Yuguo | Die Vielfalt der in China lebenden Ethnien spiegelt sich sogar - wenngleich zumeist weniger auffällig - im Volkskongress. Ihre politischen Entfaltungsmöglichkeiten sind aber restriktiv reglementiert.

Am 12. März 2026 verabschiedete der Nationale Volkskongress der Volksrepublik China auf seiner Plenarsitzung das „Gesetz über die Förderung von ethnischer Einheit und Fortschritt“, das seit 1. Juli in Kraft ist. Nach vielen Jahren der heftigen Auseinandersetzung inner- und außerhalb Chinas über die radikalen Maßnahmen der Zwangsassimilierung von im Autonomen Gebiet Xinjiang lebenden Uiguren hat die chinesische Regierung nun ihrer Politik eine gesetzliche Grundlage verliehen. Die Diskussion über die richtige Minoritätenpolitik begann um 2004, als Anthropologen in China eine neue Linie forderten.

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