Washington

Biden: Glaube spendet Hoffnung und Trost in schweren Zeiten

Der amtierende US-Präsident Joe Biden hat am virtuellen „Nationalen Gebetsfrühstück“ teilgenommen. Dabei betonte er, dass der Glaube gerade in sehr schweren Zeiten Hilfe bieten könne. Ein Ex-Präsident fehlt bei dem Treffen.
US-Präsident Biden
Foto: Evan Vucci (AP) | Für amtierende US-Präsidenten ist es Tradition, bei der überparteilichen Veranstaltung, die von Mitgliedern des US-Kongresses organisiert wird, aufzutreten.

Beim alljährlichen „Nationalen Gebetsfrühstück“ hat der US-Präsident Joe Biden die Bedeutung des Glaubens in schweren Zeiten betont. „Mir spendet der Glaube in den dunkelsten Momenten Hoffnung und Trost“, erklärte Biden bei der Veranstaltung, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie virtuell abgehalten wurde.

Biden: Glaube schafft Klarheit und stiftet Sinn

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Der Glaube schaffe Klarheit und stifte Sinn. „Er ist Wegweiser für eine Nation mit dem gemeinsamen Ziel, einander zu respektieren, für einander zu sorgen und niemanden links liegen zu lassen“, so der Katholik Biden. Gerade in der „sehr dunkle Zeit“, die viele Amerikaner gerade erlebten, sei es hilfreich, sich dem Glauben zuzuwenden.

Gleichzeitig verurteilte Biden in seiner kurzen Ansprache, die zuvor aufgezeichnet worden war, auch alle Arten von politischem Extremismus und kritisierte abermals den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar. Zudem ging er auf die Corona-Pandemie sowie die Herausforderung des Klimawandels ein. 

Zahlreiche ehemalige Präsidenten nehmen teil

In der 69. Auflage des Nationalen Gebetsfrühstücks nahmen auch zahlreiche ehemalige US-Präsidenten teil: Jimmy Carter, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama. Biden Amtsvorgänger Donald Trump verzichtete auf eine Teilnahme.

Für amtierende US-Präsidenten ist es Tradition, bei der überparteilichen Veranstaltung, die von Mitgliedern des US-Kongresses organisiert wird, aufzutreten. Als erster Präsident nahm 1953 Dwight D. Eisenhower teil.  DT/mlu

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